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  1. #11
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    @Farol

    auf das ego stößt man bei der frage nach sich selbst, dem "ich". das passiert bei dem einen früher beim anderen später. oft nach krisen, katastrophen. bei der frage nach dem sein, stößt man auf das ego. ob das religionen sind, philosophien, wissenschaft, einzelpersonen. man stößt aufs ego. scheint etwas dran zu sein. ich selber habe mir schon früh gedanken über alles mögliche gemacht
    wichtiger punkt, ist die unterscheidung, das erkennen, des egos vom wahren "ich". den meisten ist das ego als illusion nicht bewusst, was bedeutet, dass sie nicht erkennen, wie sehr sie sich selbst limitieren.
    womit wir auch beim JKD sind. eigenes erkennen und inspiration durch Bruce Lee sind in meinen überlegungen enthalten.

    was die gleichen voraussetzungen angeht, da ging ich auf die aussage von Heredia ein, dass die natur ungerecht wäre und doping die möglichkeit hat, gleiche voraussetzungen zu schaffen.
    das bestreite ich eben, weil das nur theoretisch möglich ist. denn, wo will man die grenze ziehen?
    nur den testosteron und paar andere werte anzugleichen, würde keine gleichen voraussetzungen schaffen, nichtmal körperlich. auch die grenze zwischen körperlich und geistig ist doch überhaupt gar nicht festzulegen. da streiten sich doch die wissenschaften drüber.

    für mich selbst bedeutet "leben" auch vielfalt. das leben drückt sich über uns alle, über vielfalt aus. und jedes individuum trägt seinen teil dazu bei. das ist es ja, was die kunst ausmacht.
    deshalb ist heredias gerede vom ausgleich der natur, was ja nicht seine gesamtaussage war, imo nicht tragbar.
    deswegen hatte ich das ganze überrissen


    @Murphy

    schön, dass du es locker siehst, so war es natürlich auch gemeint. ich hätte auch jeden anderen user hier als bsp. nehmen können.

  2. #12
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    @All,geil dass es sich doch noch zu einer Diskussion entwickelt hat hier
    Aber mal anders gefragt,was haltet ihr denn von der Idee Heredias bestimmte Substanzen im Profi Bereich freizugeben oder zumindest kontrolliert zu erlauben ?
    Jetzt gar nicht mal auf Grund seiner Argumente,sprich ungleichheit in der Natur usw.
    Das sehe ich nähmlich eher als Schicksal an,an dem erstmal so nix zu rütteln ist.
    Aber wie wäre es z.B. den Amateursport brutalst zu kontrollieren,und dann aber im Gegenzug im Profi Bereich bestimmte Substanzen bis zu bestimmten Werten zu erlauben ?
    Der Gedanke dahinter ist dass a) eh massenhaft konsumiert wird,und nachgewiesener Weise gerade bei den höher bezahlten Sportlern ; und b) so den Sportlern der Anreiz genommen wird illegal zu irgendwelchen Cocktails zu greifen die eventuell sogar Spätfolgen nach sich ziehen.
    Gut oder absoluter Quatsch,was sagt ihr dazu ?


    PS: @jkdo,bezüglich erwischt usw.--> Dieser Artikel ist glaube ich von 2008,das sollte man zusätzlich berücksichtigen.Er packt dort aus weil zu dem Zeitpunkt schon eine neue Generation von Dopern am Start ist und viele Dinge die er erzählt schon damals etwas veraltet sind.Ich glaube nicht,dass er in einem Spiegel Interview die richtigen Insider auspackt
    Geändert von thevillain (08.04.2015 um 12:42 Uhr)

  3. #13
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    Ich denke erlauben wäre unsinnig da es dann ja jeder bis zu einem gewissen Maß darf und dann eben der Level der körperlichen Fähigkeit gleich unterschiedlich bleibt bzw. es hier einfach schwer is ne Grenze zu ziehen.
    Wenn einer von Natur mehr testo hat als ein anderer dann darf er also auch weniger dazu stoffen,klingt für mich dann irgendwie ungerecht lol.
    Ich bin der Meinung selbst wenn Stoffen zum Teil erlaubt ist,wird es immer wieder viele Sportler geben die es dann übertreiben und diese Grenze überschreiten um eben,seinem Gegner überlegen zu sein.
    Wer gut ist verdient gut (meistens zumindest) und somit wird sich die Mehrheit weiterhin dazu entscheiden das max. aus ihrem Körper zu holen (auch auf illegalem Weg) um dann entsprechend viel Geld zu verdienen denn das allein ist imo. der Ursprung der ganzen PED Sache.

  4. #14
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    Also ich bezog das eher auf Steroide & PED´s im Allgemeinen,nicht unbedingt Testo.Weil alleine durch die TRT-Welle die wir in den USA erlebt haben ist das ja schon quasi legal gewesen und immernoch teilweise legal.
    Die erlaubten Testo Grenzwerte sind jetzt schon recht lächerlich,da dort ein großer Spielraum zum Dopen bezüglich Testo gegeben wird.
    Ich meinte eher so gut wie alle gängigen Substanzen reglementiert freigeben
    Keine Cocktails mehr,keine Ersatzstoffe oder noch nicht am Menschen getesteten Dinge usw.
    So könnte zumindest die Gesundheit der Sportler legal überwacht werden.Das würden den Sportlern viel mehr Sicherheit geben und durch den freien Umgang könnte man die Kuren und Behandlungen auch anständig anpassen und überwachen,das wäre eher der Punkt ( Abgesehen davon,dass dann auch der psychische Druck verschwinden würde,da man ja sonst etwas illegales tut und erwischt werden kann = den Sport/Beruf nicht mehr ausüben darf )

    PS: Wenn man gute Ärzte hat und die Werte richtig festlegt bringt es den Sportlern nicht viel diese Werte zu überschreiten + man könnte die vorgegebenen Werte penibel kontrollieren.Durch das legalisieren könnte man auch ständig neue Substanzen in die Liste mit aufnehmen,so dass bisher unentdeckte Mittel schnell in die Datenbanken mit aufgenommen werden können.Wenn das alles illegal bleibt macht es das den Kontrolleuren nur noch viel schwerer weil die von der Materie nicht genug Ahnung haben.
    Geändert von thevillain (08.04.2015 um 13:04 Uhr)

  5. #15
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    ich denke auch, dass zu legalisieren wahrscheinlich das beste wäre.
    wenn sich ein ganzer aparat des jeweiligen sportes/verbandes für die betreuung der sportler in sachen doping, optimalisieren individueller leistungen, bilden würde, was wäre denn daran schon so verkehrt?
    das forschen des menschen in richtung leistungssteigerung ist doch auch blos natürlich, genauso wie sämtlich herzustellenden mittel. eine chemische reaktion ist immer natürlich und vom menschen kaum zu manipulieren. das wort "natürlich" ist also auch blos definitionssache.
    man würde sicherlich wichtige erkenntnisse über den sportlichen bereich hinaus erzielen (medizin, etc. )
    so würde man einem höchstmöglichen sicherheitsstandard näher kommen und insgesamt wahrscheinlich einen gerechteren wettbewerb schaffen.

  6. #16
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    @jkdo,genau Bro
    Ich bin zwar selber absoluter Gegner was Roids & PEDs aller Art angeht,nur um das nochmal zu betonen !
    Aber ich möchte einmal dass es jeder zugeben muss der es benutzt ! Und es muss finde ich medizinisch sichergestellt sein,dass die Einnahme überwacht wird + der Sportler keine unüberschaubaren gesundheitlichen Folgeschäden davon trägt.
    Hinzu kommt,man könnte die Jungs die trotzdem komplett ohne Fighten als echte Helden feiern

  7. #17
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    jo. wobei eine UFC bspw. dann irgendwann von aussen wahrscheinlich nur noch wie eine cyborg-schmiede wirken wird. aufgrund des geldes wird es schwer sein, alle einheitlich zu bedienen. wie in der formel1 würden sich wohl eher ställe bilden, die untereinander einen zusätzlichen wettkampf austragen. die mittel des besten stalls sind dann immer bei den konsumenten ganz hip.
    eine solche entwicklung wäre noch weit schlimmer als die heutige.
    es bleibt wohl so oder so ein ganz ein schwieriges thema.

  8. #18
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    für all die Ungläubigen unter euch ;-)


  9. #19
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    Zitat Zitat von Farolzinho Beitrag anzeigen
    für all die Ungläubigen unter euch ;-)

    musste beim Superbowl "schauen" immer daran denken

  10. #20
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    Zitat Zitat von jkdo Beitrag anzeigen
    ich denke auch, dass zu legalisieren wahrscheinlich das beste wäre.
    wenn sich ein ganzer aparat des jeweiligen sportes/verbandes für die betreuung der sportler in sachen doping, optimalisieren individueller leistungen, bilden würde, was wäre denn daran schon so verkehrt?
    das forschen des menschen in richtung leistungssteigerung ist doch auch blos natürlich, genauso wie sämtlich herzustellenden mittel. eine chemische reaktion ist immer natürlich und vom menschen kaum zu manipulieren. das wort "natürlich" ist also auch blos definitionssache.
    man würde sicherlich wichtige erkenntnisse über den sportlichen bereich hinaus erzielen (medizin, etc. )
    so würde man einem höchstmöglichen sicherheitsstandard näher kommen und insgesamt wahrscheinlich einen gerechteren wettbewerb schaffen.
    Hab diesen Post erst heute gelesen. Da weiss man ja gar nicht wo anfangen . Gibt es jkdo überhaupt noch?

    Die Frage ist doch, welches Doping denn erlaubt sein soll. Wenn du PED's im Sport legalisierst gibt das einen riesigen Schub in der Entwicklung/Forschung. Das was heute als hochwirksam betrachtet wird, könnte dann in zehn Jahren nur noch ein Witz sein. Soll automatisch jedes neue Leistungssteigernde Mittel erlaubt sein? Zusätzlich stellt sich die Frage der Prothesen. Wenn Athlet A sich zum Übermensch spritzen darf, wiso darf sich dann Athlet B nicht sein amputieren Arm durch einen Roboterarm ersetzen lassen und damit am Wettkampf teilnehmen? Irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich zweifelsfrei Fragen muss; ist das überhaupt noch ein Wettkampf unter Menschen? Wenn man Doping legalisiert, gibt es eine gefährliche Eigendynamik. Natürlich kann man sagen, dieses Doping ist erlaubt und jenes nicht. Dann sind wir aber wieder gleich weit wie jetzt und es wird Athleten geben, die mit dem verbotenem Doping versuchen, einen Vorteil zu erhaschen.

    Erg:
    Man muss also irgendwo eine Grenze ziehen, sei das beim Roboterarm oder bei Hormonen oder noch wo anders. Die Momentane Grenze erachte ich als Sinnvoll. Nur weil der Kampf gegen Doping schwierig ist, darf man den nicht einfach aufgeben. Wo kämen wir da hin?
    Ich finde z.b. auch, dass das Dopen wegen der Gesundheit (Hormonersatztherapie) nicht erlaubt sein darf. Wer die genetischen Voraussetzungen für den Spitzensport nicht mitbringt, oder einfach zu alt ist, hat da eben nichts verloren. Geht ja den meisten so .