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  1. #1
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    Standard Warum hat MMA ( fast) keinen Stellenwert in Deutschland?

    PBO hat es in nem anderen Thread geschrieben, dass MMA keinen Stellenwert in Deutschland hat. Stimmt ihr dem zu? Woran liegt das? Es hat sich in den letzten Jahren ein wenig gebessert, aber MMA ist noch nicht richtig angekommen hier.
    Brauchen wir einen Propagandaminister für MMA? Ich wäre bereit dafür diese Aufgabe zu übernehmen.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Cigano Beitrag anzeigen
    PBO hat es in nem anderen Thread geschrieben, dass MMA keinen Stellenwert in Deutschland hat. Stimmt ihr dem zu? Woran liegt das?
    Ja, da die Erfolge fehlen.
    Und klar, weil es in DE ein relativ neuer Sport ist, der ja auch noch im kommen ist.
    Aber, kommen die Erfolge, steigt der Stellenwert.

    Wird also noch dauern...

  3. #3
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    weil der sport immer noch nicht im mainstream angekommen ist...wieviele kennen sich mit dem sport wirklich aus,kennen regeln etc. ?

    in meinem bekanntenkreis ist es genau so...2-3 leute kennen sich ein wenig aus,für den rest ist es immer noch eine wilde schlägerei,wo sogar aufm boden geschlagen werden darf...

    außerdem wird fußball für immer die nr1 in DE sein...danach wird es schwer... nr 2 waren mal tennis,handball, formel1 etc... auch basketball ist aufm vormarsch...aber die deutschen mögen nicht so gerne neues,unbekanntes

  4. #4
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    Weil in Deutschland die Medien den Sport zerrissen haben. Die Box-Lobby hat auch ihren Teil eingebracht.
    Der Sport wurde als Blutsport, Gewaltsport oder Ähnliches bezeichnet, warum sollten sich Leute mit klarem Verstand solch ein "Blutbad" anschauen ? Ein Großteil der Wrestling-Fans schaut sich ja auch nicht die Deathmatches an.

    Natürlich fehlt auch ein großes Aushängeschild. Nick Hein könnte so eins werden, ihm fehlen aber noch die großen Kämpfe und auch Erfolge. Pascal Krauss mit seiner Bachelor-Scheiße...
    Dennis Siver als Dopingsünder ist nicht uuuunbedingt das beste Aushängeschild.


    Prinzipiell hat der Sport eine Chance. Schaut euch die Box-Kämpfe an. Klitschko erzielt bei jedem Kampf starke Quoten auf RTL, und dass, obwohl viele sagen, dass er langweilig kämpft. MMA ist dagegen vielseitiger, meist auch deutlich unterhaltsamer und spektakulärer, denke mal, dass ein Interesse an dem Sport bestehen könnte, wenn man ihn richtig vermarktet. Aber der Zug scheint auch abgefahren...

  5. #5
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    Boxen wird früher oder später von den großen Fernsehsendern verschwinden. ARD hat den Vertrag mit Sauerland nicht verlängert und wenn Klitschko in Rente geht, gibt es auch kein Boxen mehr auf RTL. Früher oder später wird die UFC auch in Deutschland wieder im Fernsehen landen und dann steigt auch der Stellenwert.
    Die Partnerschaft der UFC mit Bild ist ein sehr guter Anfang. Mit der Bild erreicht man einen großen Teil der Zielgruppe. WEnn die eine Weile darüber (vielleicht noch etwas intensiver) positiv darüber berichten, dann wächst auch der Stellenwert des MMA in Deutschland.

  6. #6
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    Zitat Zitat von TomKo Beitrag anzeigen
    Boxen wird früher oder später von den großen Fernsehsendern verschwinden. ARD hat den Vertrag mit Sauerland nicht verlängert und wenn Klitschko in Rente geht, gibt es auch kein Boxen mehr auf RTL. Früher oder später wird die UFC auch in Deutschland wieder im Fernsehen landen und dann steigt auch der Stellenwert.
    Die Partnerschaft der UFC mit Bild ist ein sehr guter Anfang. Mit der Bild erreicht man einen großen Teil der Zielgruppe. WEnn die eine Weile darüber (vielleicht noch etwas intensiver) positiv darüber berichten, dann wächst auch der Stellenwert des MMA in Deutschland.
    Das stimmt. Das Boxen auf RTL steht und fällt mit Klitschko.

  7. #7
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    Zitat Zitat von TomKo Beitrag anzeigen
    Boxen wird früher oder später von den großen Fernsehsendern verschwinden. ARD hat den Vertrag mit Sauerland nicht verlängert und wenn Klitschko in Rente geht, gibt es auch kein Boxen mehr auf RTL. Früher oder später wird die UFC auch in Deutschland wieder im Fernsehen landen und dann steigt auch der Stellenwert.
    Ja, schon klar, dass RTL keine Boxkämpfe mehr übertragen wird, sobald Wladi aufhört, nur müssen wir vom hier und jetzt reden ! Was künftigt ist, ist ja für diese Debatte irrelevant...
    Fakt ist doch, dass RTL bei den Klitschko-Kämpfen tw. fantastische Quoten erreicht. Das bedeutet, dass in Deutschland immer noch ein generelles Interesse am Kampfsport vorhanden ist. Und wie ich schon sagte, meckern viele, dass Klitschko langweilig kämpft (was nicht einmal stimmt, die Gegner sind alles Lachnummern), sodass MMA ja eine perfekte Alternative sein könnte.

    Zitat Zitat von TomKo Beitrag anzeigen
    Die Partnerschaft der UFC mit Bild ist ein sehr guter Anfang. Mit der Bild erreicht man einen großen Teil der Zielgruppe. WEnn die eine Weile darüber (vielleicht noch etwas intensiver) positiv darüber berichten, dann wächst auch der Stellenwert des MMA in Deutschland.
    Mit der Bild ist es so eine Sache. Sie haben von den Printmedien in Deutschland die größte Zugkraft, nur hat die Bild eben kein Wort über die UFC in ihrer Printausgabe verloren, stattdessen immer derselbe Mist über Watzke und Rumminigge/Sammer. Das meiste war dann im Internet (was auch völlig legitim ist, vor allem aufgrund der Videos), dort allerdings waren ihre Artikel im Wirrwarr vom ganzen Society-BS kaum zu finden und ich habe die Artikel auch nur durch Links, die hier und dort gepostet worden, gefunden.

    Die Bild war, wenn ich mich recht erinnere, einer der größten Kritiker des MMA-Sports, ist ja auch gefundenes Fressen, denn dann können sie wieder ihre reißerischen Schlagzeilen heraushauen.
    Nachdem Deutschland-Event haben sie dann mal wieder ihre Keule herausgeholt und anstatt über den Kampfverlauf im Nick Hein-Kampf lieber über die "Blutschlacht" berichtet. So bringt mir doch eine Partnerschaft mit der Bild auch nichts, wenn man so über Kämpfe berichtet.

  8. #8
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    Da MMA die meisten Bürger nicht interessiert. Das ist der Grund und ohne TV-Presens keine Reichweite.

  9. #9
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    Ich finde es perfekt so wie es ist, die oftmals selber Kampfsport interessierten (im Freundeskreis) kennen sich mit MMA mehr oder weniger aus. Der Anteil fetter Mainstream idioten die selber noch nie im Ring/octagon standen hält sich aber in grenzen.

    Ich liebe zB Fußball aber das gesülze bei der WM und die ganzen plötzlichen Fans gehen mir auf den Sack.
    Fußball soll nur als extrem Beispiel dienen, mir ist klar das MMA nie den Stellenwert erreichen kann.
    Sport frei

  10. #10
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    Ja @Ralf versteh ich gut, seit dem Facebook und allgemeinen Online shit labert eh jeder wie ein Experte rum.
    Mainstream ist für Hardcore Fans immer schlecht.
    Favourite fighters:Ramon Dekkers,Rob Kaman,Ivan Hippolyte,Rayen Simson,Noel van den Heuvel,Andre Masseurs, Ole Laursen, Lucia Rijker, Germaine de Randamie, Saiyok Pumpanmuang,Peter Aerts,Ernesto Hoost,Giorgio Petrosyan,Razmik Sarkisyan,Gilbert Ballantine,Mauricio Rua,Fedor Emelianenko,Wanderlei Silva,Anderson Silva,Melvin Manhoef,Anthony "OG" Johnson,Jose Aldo,Tyrone Spong.