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  1. #11
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    Ich will dir jetzt keinen Miesen drücken, aber die Zusammenstellung ist etwas "daneben".

    Wenn du Interesse hast, kann ich es auch begründen.

  2. #12
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    Klar, begründe

  3. #13
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    Also,

    du hast ziemlich viel Enthusiasten-Hardware drin, mit der wohl 98% aller PC-User nichts anfangen können.

    Fangen wir mit dem Mainboard an: Zum einen ist der Chipsatz veraltet und man sollte heute mindestens zu einem Z68 greifen, da es deutlich mehr Features zum gleichen Preis bietet und in Verbindung mit einer Ivy-Bridge-CPU (das noch sinnlose) PCIe3.0 bietet. Z77 ist ebenfalls bereits gut erhältlich und sollte keine besonderen Kinderkrankheiten haben, da die Überarbeitung eher klein war. Man profitiert aber von einem integrierten USB3.0-Controller und einem Shrink. Das von dir ausgewähte Board wurde nur von Hardcore-Übertaktern benutzt. Wer nicht bis ans Limit übertakten wollte, konnte mit dem Board schon damals Nichts anfagen.

    CPU: I7 2600K ist verdammt teuer und brigt eigentlich kaum etwas. Die einzigen Menschen, die von 8Threads geringfügig profitieren sind Cutter und Bildbearbeiter. In Spielen und anderen (Real World) Programmen (also keine Benchmarks) existiert nicht einmal dieser geringe Vorteil, da nur die wenigstens Anwendungen auf 8 Threads ausgelegt sind. Das bedeutet, dass der Leistungsunterschied zwischen dieser 275€ CPU und einer eher gebräuchlichen 175€ i5 CPU in Spielen durchschnittlich 3% beträgt. Zudem kommt hinzu, dass die neuen Ivy Bridge CPUs aufgrund des Shrinks auf 22nm weniger Strom verbrauchen und weniger Abwärme erzeugen.

    RAM: Ist eine ewige Diskussion. Grundsätzlich nimmt man die billigsten mit passenden Timings, Takt und 1.5V. Leistungsunterschied zwischen 1333er und 1600er ist selbst mit Ivy Bridge CPUs, die nun offiziell 1600 unterstützen, knapp 1-2%.

    Graka: Fetzig, aber Preis-Leistung ist natürlich richtig mies. Wenn du nicht gerade auf 3 Monitoren mit 1920x1080 zockst, tut es auch z.B. eine 6950 2GB. Die 7970 kostet knapp das Doppelte, aber leistet je nach Auflösung nur 50-60% mehr.

    SSD: Bedenke, dass in Corsair Force GT ein SandForce-Conroller steckt, der deutlich pflegeintesiver und problemanfälliger ist als seine Konkurrenten.

    Wenn du zu "kleineren" Komponenten greifst, kannst du auch ein kleineres Netzteil kaufen, was den Preis weiter drückt.

    Du hast zwar jetzt eine starke Maschine (mit einigen veralteteten Teilen), die aber mit der Zeit genauso verblassen wird, wie eine für 60% des Kaufpreises. Mit einer Teilmenge vom Restgeld kannst du den billigeren PC aber mit einer neuen Graka austatten, damit er selbst den teuereren PC überlegt und es bleibt dir immer noch Geld übrig für deine Neuanschaffung.

    Grundsätzlich fährt man besser und günstiger, wenn man billigere Hardware kauft.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Karsten Beitrag anzeigen
    Also,

    du hast ziemlich viel Enthusiasten-Hardware drin, mit der wohl 98% aller PC-User nichts anfangen können.

    Fangen wir mit dem Mainboard an: Zum einen ist der Chipsatz veraltet und man sollte heute mindestens zu einem Z68 greifen, da es deutlich mehr Features zum gleichen Preis bietet und in Verbindung mit einer Ivy-Bridge-CPU (das noch sinnlose) PCIe3.0 bietet. Z77 ist ebenfalls bereits gut erhältlich und sollte keine besonderen Kinderkrankheiten haben, da die Überarbeitung eher klein war. Man profitiert aber von einem integrierten USB3.0-Controller und einem Shrink. Das von dir ausgewähte Board wurde nur von Hardcore-Übertaktern benutzt. Wer nicht bis ans Limit übertakten wollte, konnte mit dem Board schon damals Nichts anfagen.

    CPU: I7 2600K ist verdammt teuer und brigt eigentlich kaum etwas. Die einzigen Menschen, die von 8Threads geringfügig profitieren sind Cutter und Bildbearbeiter. In Spielen und anderen (Real World) Programmen (also keine Benchmarks) existiert nicht einmal dieser geringe Vorteil, da nur die wenigstens Anwendungen auf 8 Threads ausgelegt sind. Das bedeutet, dass der Leistungsunterschied zwischen dieser 275€ CPU und einer eher gebräuchlichen 175€ i5 CPU in Spielen durchschnittlich 3% beträgt. Zudem kommt hinzu, dass die neuen Ivy Bridge CPUs aufgrund des Shrinks auf 22nm weniger Strom verbrauchen und weniger Abwärme erzeugen.

    RAM: Ist eine ewige Diskussion. Grundsätzlich nimmt man die billigsten mit passenden Timings, Takt und 1.5V. Leistungsunterschied zwischen 1333er und 1600er ist selbst mit Ivy Bridge CPUs, die nun offiziell 1600 unterstützen, knapp 1-2%.

    Graka: Fetzig, aber Preis-Leistung ist natürlich richtig mies. Wenn du nicht gerade auf 3 Monitoren mit 1920x1080 zockst, tut es auch z.B. eine 6950 2GB. Die 7970 kostet knapp das Doppelte, aber leistet je nach Auflösung nur 50-60% mehr.

    SSD: Bedenke, dass in Corsair Force GT ein SandForce-Conroller steckt, der deutlich pflegeintesiver und problemanfälliger ist als seine Konkurrenten.

    Wenn du zu "kleineren" Komponenten greifst, kannst du auch ein kleineres Netzteil kaufen, was den Preis weiter drückt.

    Du hast zwar jetzt eine starke Maschine (mit einigen veralteteten Teilen), die aber mit der Zeit genauso verblassen wird, wie eine für 60% des Kaufpreises. Mit einer Teilmenge vom Restgeld kannst du den billigeren PC aber mit einer neuen Graka austatten, damit er selbst den teuereren PC überlegt und es bleibt dir immer noch Geld übrig für deine Neuanschaffung.

    Grundsätzlich fährt man besser und günstiger, wenn man billigere Hardware kauft.
    Hab dir ne PN geschicht !