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  1. #1
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    Standard Teammate vs Teammate ?!

    In letzter Zeit gab es sehr viel Gesprächsstoff über dieses Thema. Nach der Jones vs Evans Angelegenheit hatte sich das Thema wieder gelegt gehabt. Doch in letzter Zeit durch die Gsp vs Condit und die Q & A von Koscheck ist das Thema wieder voll in die Medien geraten.

    Mich würde mal interessieren, wie sehen das unsere User hier im Forum?

    Seit ihr dafür oder dagegen, dass Teammates gegeneinander kämpfen?

    Könnt ihr die Entscheidungen nachvollziehen die diese Kämpfer treffen?

    Schadet es dem Sport wenn Teammates nicht gegeneinander kämpfen wollen?

  2. #2
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    Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist sehr gespalten. Einerseits finde ich, dass wenn Kämpfer sich von anfang an entscheiden niemals gegeneinander zu kämpfen, es eine viel bessere und familiäre Atmosphere im Gym bietet und die Fighter sich auch gegenseitig 100% helfen können.
    Weil wenn man sonst immer im Hinterkopf hätte, oh ich könnte im übernächsten Kampf sogar gegen ihn kämpfen um eine Titelchance zu bekommen, ist es ya ganz normal dass er ihm nicht natürlich sein ganzes Repertuare an Skills und Tricks zeigt. Und somit würde man sich gegenseitig nicht wirklich weiterhelfen, da man immer die Angst im Kopf hätte seine Schwächen preiszugeben und seine besten Skills weiterzugeben.

    Aber andererseits finde ich persönlich, dass dem Zuschauer dadurch sehr viele interessante Kämpfe verloren gehen. Weil heutzutage die Gyms auch sehr groß sind, kommt es immer sehr oft vor, dass mehrer Kämpfer oben mitspielen. Bestes Beispiel ist zb Fitch vs Koscheck, beides Top 5 WW.
    Genau das selbe problem wird auch kommen, wenn sagen wir mal Cormier in die UFC kommt. Viele geben ihm Chancen eventuell oben mitzuspielen, aber in dem Contenderpool befindet sich zurzeit auch Velasquez usw.

    Also ich komme da einfach auf keinen gemeinsamen Nenner und mir fällt es wirklich schwer da eine richtige Meinung und Einstellung zu diesem Thema zu finden. Deshalb bin ich mal gespannt, wie die Leute hier im Forum so denken.

  3. #3
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    Ich sehe das ganz genau so, wobei ich dann am Ende doch eher dazu tendiere, dass es die Entscheidung der Kämpfer sein sollte, solange es BEIDE so sehen.
    Dem Zuschauer würde es auch schaden, wenn zwar die Kämpfe statt finden, aber an allen Ecken und Enden nicht mehr 100%ig und mit Misstrauen trainiert wird.

    Als Profikämpfer verbringt man mit seinen Trainingskameraden wahrscheinlich oft mehr Zeit als mit der eigenen Frau. Und MMA ist ja kein Fußball. Es ist zwar professioneller Sport auf der ganzen Linie, aber trotzdem, das primäre Ziel ist es wohl, seinen Gegner KO zu schlagen. Auch wenn man das auch als Profi können muss, ohne tiefen Hass gegen seinen Gegner zu empfinden, so will man das doch auf keinen Fall bei seinem guten Freund tun müssen, ist zumindest meine Meinung

  4. #4
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    Ich kann verstehen warum Teammates nicht gegeneinander antreten wollen. Es erfordert eine deutliche Umstellung der Trainingsgewohnheiten, weil man ja eben nicht mehr mit Fighter X aus dem selben Team trainieren kann. Und natürlich kennt Fighter X alle Stärken und Schwächen, sowohl was das Training angeht als auch die Stärken und Schwächen des Kampfstiles. Je nachdem wie lange man zusammen trainiert hat kann das einen deutlichen Einfluss auf den Fight haben.

    Aber das ist für mich persönlich kein Argument dafür nicht gegen ein Teammate anzutreten. Das oben beschrieben gilt ja für beide Fighter. Somit ergibt sich kein wirklicher Vorteil für einen der beiden. Für mich persönlich ist es also kein legitimes Argument um einen Fight abzulehnen ...


    "Pain Is temporary, PRIDE Is forever!"
    In Memory of PRIDE FC *1997 †2007

  5. #5
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    Mir als Kämpfer ist es egal was Promoter, Veranstalter oder sogar Fans darüber denken. Ich würde niemals gegen meinen Teampartner kämpfen.
    Ich glaube kein Profikämpfer ist Kämpfer geworden um NUR Sport zu machen und deshalb kann man da auch nicht sagen "it´s just business". It´s not. Ask a fighter.

  6. #6
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    Zitat Zitat von PoorPoleP Beitrag anzeigen
    Mir als Kämpfer ist es egal was Promoter, Veranstalter oder sogar Fans darüber denken. Ich würde niemals gegen meinen Teampartner kämpfen.
    Ich glaube kein Profikämpfer ist Kämpfer geworden um NUR Sport zu machen und deshalb kann man da auch nicht sagen "it´s just business". It´s not. Ask a fighter.
    Sehr interessant, dass aus Profisicht zu hören!
    Ich kann mir gut vorstellen, dass es mental ohnehin sehr schwer ist, gegen jemanden zu kämpfen (und diesen Menschen eventuell zu verletzen), den man gut kennt oder vielleicht sogar als guten Freund sieht.

    Insofern habe ich da auch bei anderen UFC-Fightern Verständnis für, auch wenn es aus reiner Fansicht natürlich manchmal schade sein kann.

  7. #7
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    Also ich persönlich kämpfe ja im Ringen und im Grappling und finde die sache Teammate vs. Teammate bisschen verzwickt... Im Ringen ist es Gang und Gebe das Vereinskammeraden gegeneinander kämpfen während mir dieser Gedanke im Grappling/BJJ nicht schmecken würde gegen einen Kammeraden zu kämpfen mit dem ich oft Trainiere

  8. #8
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    Zitat Zitat von PoorPoleP Beitrag anzeigen
    Mir als Kämpfer ist es egal was Promoter, Veranstalter oder sogar Fans darüber denken. Ich würde niemals gegen meinen Teampartner kämpfen.
    Ich glaube kein Profikämpfer ist Kämpfer geworden um NUR Sport zu machen und deshalb kann man da auch nicht sagen "it´s just business". It´s not. Ask a fighter.
    Exakt!

    Ich sehe das genauso! MAn hat zu viel geopfert, und zu viel But Schweiss und Tränen da rein gesteckt, um da zu sein, wo man ist.

    Das würde ich niemals einem Kumpel, Freund, Trainingskumpan von mir wegnehmen wollen.

    Das Gleiche mit den Klitschko-Brüdern: Wer wills Ihnen verübeln, dass sie nicht gegeneinander antreten?

    Wer weiss wie viele Jahre beide ALLES geopfert haben, für diesen einen Traum: Schwergewichtsweltmeister!

    Würdet ihr den Lebenstraum eures Bruders oder besten Freundes zerstören wollen?

    Wenn beide damit zurechtkommen, dann sollen sie. Aber ich würde das niemals tun wollen, und hoffe, dass ich niemals gegen einen Teamkollegen antreten muss, im MMA.
    Yogaka - where theory meets reality

  9. #9
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    Zitat Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
    Exakt!

    Ich sehe das genauso! MAn hat zu viel geopfert, und zu viel But Schweiss und Tränen da rein gesteckt, um da zu sein, wo man ist.

    Das würde ich niemals einem Kumpel, Freund, Trainingskumpan von mir wegnehmen wollen.

    Das Gleiche mit den Klitschko-Brüdern: Wer wills Ihnen verübeln, dass sie nicht gegeneinander antreten?

    Wer weiss wie viele Jahre beide ALLES geopfert haben, für diesen einen Traum: Schwergewichtsweltmeister!

    Würdet ihr den Lebenstraum eures Bruders oder besten Freundes zerstören wollen?

    Wenn beide damit zurechtkommen, dann sollen sie. Aber ich würde das niemals tun wollen, und hoffe, dass ich niemals gegen einen Teamkollegen antreten muss, im MMA.

    Aus dieser Perspektive macht das durchaus Sinn. So habe ich das noch gar nicht betrachtet. Aber bei Rashad und Jones zB. spielte dieser Aspekt ja augenscheinlich keine Rolle ...


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  10. #10
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    Ja gut bei Jones und Rashad ist das glaubich noch was anderes die kennen sich doch glaubich erst 2-3jahre