Er kommt so langsam wieder auf Betriebstemperaturen. Nach seiner langwierigen Schulterverletzung wird Judo-Olympiasieger Ole Bischof endlich sein Ziel zur Titelverteidigung in London 2012 in Angriff nehmen.

Doch vor den Spielen muss auch er als weltweit anerkannter Spitzen-Judoka sich erst einmal Qualifizieren. Doch der 31-jährige Bischof freut sich ungemein auf das Ereignis.

Punktesammeln ist angesagt: „Ich habe fast ein halbes Jahr nicht gekämpft, da kann man eben keine Punkte machen“, sagte er dem Deutschen Judo Bund.

Der Kölner Jung lässt es gegenwärtig aber ruhiger angehen. Der Olympiasieger von 2008 und Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaften 2009 steckt aber voll im Soll.

Nur das Jahr 2010 war nicht sein Jahr, doch jetzt hat er noch ein Jahr Zeit. Gegenwärtig trainiert der Student der Volkswirtschaft täglich, feilt an seinen Techniken.

Bei seinem Heimatverein, der TSV Abendsberg, musste er im Mannschaftsfinale der Deutschen Meisterschaft sogar passen – Schulterprobleme: „Es ist noch nicht optimal verheilt. Ich will da reinen Tisch haben“, erklärte der Peking-Goldmedaillengewinner.

Mitte Februar folgt der Heimauftritt beim Grand Prix im rheinischen Düsseldorf, zu Ostern die Europameisterschaften in Istanbul und Ende August die Weltmeisterschaften in Paris. Es ist noch viel zu tun, Bischof packt es an.