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  1. #1
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    Standard Split Decision, Teil 5: Wertungssystem im MMA



    Was haben Punktrichterentscheidungen im MMA-Sport und die Ziehung der Lottozahlen gemein? Die Ergebnisse sind oft spannend, aber nicht logisch nachvollziehbar. Die zahllosen Fehlentscheidungen, vor allem in der UFC, werfen Fragen nach Ursachen und Lösungen auf. Unsere Meinungen könnt ihr hier lesen. Eure Meinung ist im Diskussionsthema gefragt!

    Jürgen Frigger meint:

    Die Gründe für die Masse an Fehlentscheidungen der Punktrichter sind simpel: Unklare Wertungskriterien, sehr wenige Runden (nur drei, bzw. fünf für Titelkämpfe), mangelnde MMA-Erfahrung der Punktrichter und falsche Anwendung des aus dem Boxen adaptierten 10-Punkte Systems. Wie kann es sein, dass Fachpresse und Fans sich in der Regel einig sind, wer der deutliche Sieger eines Kampfes ist und die Punktrichter trotzdem einen anderen Kampfverlauf wahrgenommen haben? Es liegt nicht an den Zuschauern, soviel steht fest.

    Natürlich gibt es viele Lösungsvorschläge. Die Forderungen nach einem komplexeren - auf MMA zugeschnittenen - System kulminieren in der Einführung von Wertungsnoten für einzelne angewandte Techniken. Zwei Mal Half-Mount, ein rechter Haken und ein dreifacher Rittberger... solche Vorschläge gehören ins Eiskunstlaufen.

    Andere wiederum sehen die Einführung von halben Punkten (z.B. 10-8,5 statt 10-8) als Allheilmittel. Welche Note dieses Lager im Mathe-Unterricht hatte, steht im direkten Zusammenhang damit. Im 10-Punkte System bekommt der Sieger einer Runde 10 Punkte und der Verlierer 9 oder weniger. Im Boxen wird für jeden Knockdown 1 Punkt abgezogen, was eine deutliche Wertung ermöglicht. Im MMA gibt es keine Knockdowns und somit nur in absoluten Ausnahmefällen eine 10-8 Wertung. Bei einem 3 Runden Kampf sind dadurch Fehlentscheidungen vorprogrammiert, auch bei kompetenten Richtern.

    Wir haben laut Punktesystem zehn Abstufungen für die Leistungsbewertung der zwei Kontrahenten. Wer sagt, dass wir nur zwei Stufen (10-9, 10-8) nutzen sollen? Der erste Ortiz-Griffin Kampf gilt als Fehlentscheidung, weil Tito knapp nach Punkten gewann. Er zerstörte Griffin in der ersten Runde und verlor Runde zwei und drei knapp. Ich hätte die erste Runde 10-6 für Ortiz gewertet und die folgenden Runden 10-9 und 10-8 für Griffin. Sieger: Tito Ortiz. Solange man nicht die gesamten 10 Abstufungen des vorhandenen Systems benutzt, brauchen wir keine halben Punkte. Das ist einfachste mathematische Logik!

    Die Rundenanzahl zu erhöhen würde automatisch die Anzahl der Fehlentscheidungen reduzieren. Nur würde es den Sport auch verändern, weg vom Actionspektakel hin zum ernsthaften Sport. Wer will das? Weder die Zielgruppe (Männer von 14-34) noch ich. K-1 ist durch die Sprintdistanz (3x3 Minuten) der aufregendste Kampfsport der Welt. MMA sollte nicht eingebremst werden durch mehr als fünf Runden.

    Womit wir beim letzten Punkt wären: Die Juroren. Die meisten Vertreter dieser Gattung kommen aus dem Boxsport und haben keine Ahnung was ein Leglock oder eine Side-Mount ist. Takedowns, die zu nichts führen gewinnen Kämpfe, obwohl sie - wie in Japan - keine Wertung bekommen sollten. Diego Sanchez kontrollierte Clay Guida in Runde zwei aus der Guard heraus. Sanchez verbrachte die Runde auf seinem Rücken und deckte Guida mit unzähligen, vernichtenden Ellbogen-Schlägen ein. Guida gewann jedoch die Runde...

    Fazit:
    Solange die Punktrichter den Sport nicht einmal verstehen, benötigen wir kein neues Wertungssystem. Wie sollen die das bitteschön verstehen? Nutzt die gesamten Abstufungsmöglichkeiten des 10-Punkte Systems und bildet die Juroren besser aus und Fehlentscheidungen en masse gehören der Vergangenheit an.

    Mark Bergmann meint:

    Fehlentscheidungen sind natürlich immer ärgerlich, für Zuschauer, Zocker, Veranstalter und vor allem die benachteiligten Kämpfer und deren Sponsoren. In einem Sport, der sich im Notfall auf die gezwungenermaßen subjektive Bewertung eines eigentlich objektiven Gremiums verlassen muss, sind sie aber leider nicht zu vermeiden. „Aber zu minimieren“, rufen Kritiker und fordern teils hanebüchene Änderungen im Wertungssystem der Sportbehörden.

    Manche dieser unverständlichen (und unnützen) Vorschläge, wie halbe Punkte oder eine Erhöhung der Rundenanzahl, konnte mein Vorredner bereits entkräften. Einige hat er jedoch selbst hervorgebracht. Warum man einen Takedown nicht bewerten sollte, entzieht sich meinem Verständnis. Ein Takedown ist eine im Training zu erlernende und im Kampf anwendbare Technik, genau wie Jabs, Highkicks, Rear-Naked Chokes und Ground and Pound. Warum sollte man ihn also auf dem Punktzettel ignorieren? Weil viele Ringer sich darauf verlassen und am Boden zu wenig daraus machen? Vielmehr sollte man Inaktivität aus der Oberlage negativ bewerten, Aktivität aus der Unterlage dafür positiv – auf diese Weise wird verhindert, dass die viel gescholtene Lay and Pray-Strategie zum Sieg führt, ohne dass Kämpfer, die Takedowns effektiv nutzen, benachteiligt werden.

    Einen Ringer, der seinen Gegner drei Runden lang am Boden kontrolliert, ohne dabei effektiv zu schlagen oder Submissions anzusetzen kann man natürlich keinen Kampf gewinnen lassen. Den regungslosen Gegner in Unterlage aber auch nicht, da er nicht dazu kommt, bewertbare Aktionen zu setzen und de facto die komplette Kampfdistanz kontrolliert wurde - eine Zwickmühle. Hier sind auch die Referees gefragt, die nach mehrfacher Ermahnung Punktabzüge für inaktive Kämpfer in Oberlage aussprechen müssen, um einen Anreiz zu schaffen, sich zu bewegen.

    Dass eingesetzten Punktrichter vom MMA-Sport wenig bis gar nichts verstehen, halte ich ebenso für Nonsens. Viele Juroren sitzen bereits seit Jahren am Octagon und haben sicher mehr Kämpfe gesehen, als so mancher Fan vor dem Fernseher. Das Problem sind die Richtlinien, an die sie sich zu halten haben.

    Viele Fans waren mit dem Punktsieg Quinton Jacksons über Lyoto Machida unzufrieden und schimpften auf die Punktrichter. Fakt ist aber, dass ihnen nach geltenden Standards nichts anderes übrig blieb, als „Rampage“ zum Sieger zu erklären. Die Krux liegt meines Erachtens nach im rundenbasierten Wertungssystem, dass aus dem Boxsport übernommen wurde. MMA soll aber möglichst realitätsnahe Zweikämpfe simulieren, rundenbasiert zu werten macht daher wenig Sinn. Wenn ein Kämpfer beispielsweise die ersten zwei von drei Runden eines Fights knapp gewinnt, indem einfach nur aktiver ist und Jabs und Lowkicks verteilt, in der letzten Runde aber am Boden dominiert und nur von der Schlussglocke vor einer TKO-Niederlage bewahrt wird, dann muss er einen Kampf verlieren. Es sollte daher nicht jede Runde separat, sondern stattdessen der gesamte Kampf bewertet werden – Pride FC hatte vorgemacht, dass das funktionieren kann.

    Um bei längeren Kämpfen nicht die Übersicht zu verlieren, könnte es die Möglichkeit geben, auf den Punktzetteln für jede Runde Vermerke für Aggressivität, Kontrolle und Effektivität zu machen. Diese wären jedoch nicht für jede Runde bindend, sondern nur eine Art Merkhilfe, um ein abschließendes Urteil fällen zu können.

    Obendrein sollte jeder angehende Punktrichter instruiert werden, wie die Statuten der Sportbehörden ausgelegt werden sollen. Aggressivität ist positiv zu bewerten, doch muss dieses Kriterium zu Gunsten der Effektivität in den Hintergrund treten, wenn ein Gegner drei Runden lang Schlagserien auf die Deckung seines Gegner abfeuert, dafür aber mit nur fünf oder sechs Volltreffern ausgekontert wird.

    http://www.groundandpound.de/allgeme...system-im-mma/

    Was meint ihr?

  2. #2
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    Standard

    Die Punktrichter sollten auf alle Fälle eine anständige Ausbildung haben. Da stimme ich Jürgen absolut zu. Mit halben Punkten zu arbeiten ist wiederum nicht so einfach. Mir wird da der Übergang von einem halben zum ganzen Punkt etwas zu fließend. Das aktuelle Wertungssystem find ich OK, müsste aber irgendwie besser auf den MMA-Sport zugeschnitten sein. Hierbei muss ich Mark zustimmen. Ist also keine einfache Sache. Ein Fighter sollte immer die vorzeitige Entscheidung suchen, auch wenn man dabei einiges riskiert; so erlebt man dann wenigstens bei der Punktevergabe keine böse Überraschung.
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  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von Frankenstier Beitrag anzeigen
    Mit halben Punkten zu arbeiten ist wiederum nicht so einfach. Mir wird da der Übergang von einem halben zum ganzen Punkt etwas zu fließend.
    Würdest du mir zustimmen, dass es in 95% der Kämpfe leicht ist, einen Sieger zu bestimmen? Würdest du ferner zustimmen, dass ein genaueres Ergebnis ermittelt werden kann, wenn man das ganze Spektrum des vorhandenen Systems ausnutzt (sprich: nicht nur 10-9 und 10-8, sondern ruhig mal eine 10-5 bei pwnage vergeben)?

    Wie sollte denn deiner Meinung nach, das System angepasst werden, um den Anforderungen des Sports gerecht zu werden? Wenn man jetzt anfängt Punkte zu vergeben für Takedowns und verschiedene Techniken, dann sind wir am Ende beim Amateurboxen. Jeder Richter drückt einen Knopf sobald ein Punkt erzielt wurde. Wir wissen ja alle wie schlecht die Urteile im olympischen Boxen sind. Ein Kampf ist ein Kampf und keine Wissenschaft. Der Zuschauer erkennt in der Regel, wer gewonnen hat. Wenn das Publikum bei einer Punktentscheidung buht, hat es für gewöhnlich recht. Das ist das Hauptproblem. Wenn schon eine Horde betrunkener Irrer mehr Ahnung vom Sport hat als die Kampfrichter...
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  4. #4
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    Zitat Zitat von El Guapo Beitrag anzeigen
    Der Zuschauer erkennt in der Regel, wer gewonnen hat. Wenn das Publikum bei einer Punktentscheidung buht, hat es für gewöhnlich recht. Das ist das Hauptproblem. Wenn schon eine Horde betrunkener Irrer mehr Ahnung vom Sport hat als die Kampfrichter...
    Rampage wurde ausgebuht als er Chuck klar ausgenockt hat. Danach würd ich nicht unbedingt gehen.

    Was aber stimmt ist das endlich mal etwas anderes als 10-9 Runden gewertet werden müssen. Langsam kann man sagen 10-8er Runden wären sowas wie bigfoot... einige Leute meinen sie mal gesehen zu haben aber ich glaube es sind doch alles nur Mythen. Von 10-10er Runden gar nicht zu reden die passieren faktisch gar nicht man müsste wahrscheinlich viele Jahre zurück um mal ne 10-10 in der UFC zu finden.

  5. #5
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    den kampf als ganzes zu bewerten finde ich auch nicht so gut, da dabei automatisch (und unbewusst) das was in der letzten runde passiert ist stärker gewertet werden würde und das ergebniss dadurch verfälscht werden würde

    ich denke wenn man die 10 punke in jeder runde voll ausnutzt währe das besser

  6. #6
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    Zitat Zitat von LarsVegas Beitrag anzeigen
    Rampage wurde ausgebuht als er Chuck klar ausgenockt hat. Danach würd ich nicht unbedingt gehen.
    Ich bezog mich deutlich auf die Reaktion von Punktrichter-Entscheidungen. Bei diesen hat das betrunkene Publikum meistens einen klareren Blick (no pun intended) als die Juroren.

    Zitat Zitat von LarsVegas Beitrag anzeigen
    Was aber stimmt ist das endlich mal etwas anderes als 10-9 Runden gewertet werden müssen... Von 10-10er Runden gar nicht zu reden die passieren faktisch gar nicht man müsste wahrscheinlich viele Jahre zurück um mal ne 10-10 in der UFC zu finden.
    Nun, 10-10 Runden sollten überhaupt nicht vorkommen, wenn man das ganzer 10er Spektrum ausnutzt. 10% Unterschied in der Leistung zweier Kontrahenten wird sich immer erkennen lassen. Beim derzeitigen System müsste der Leistungsunterschied 50% betragen.

    Wie hättest du mein Beispiel Tito-Forrest 1 gewertet?
    Wie findest du mein 10-6, 9-10, 8-10; Sieger: Tito 27-26?

    Das ist für mich das Paradebeispiel für die Probleme des Punktesystems.
    Nach dem jetzigen Usus hätte man 10-8, 9-10, 9-10 = Unentschieden werten müssen. Wie die Punktrichter Tito den Sieg zusprechen konnten, obwohl Forrest Runde 2 und 3 gewann, verstehe ich unter der angewandten Regelauslegung nicht.
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  7. #7
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    warum nicht die marge der punktvergabe erhöhen und nicht nur danach fragen, wer die runde gewonnen hat, sondern auch die qualität ermitteln? wenn zwei arschknappe runden an jackson gehen und machida eine deutlich gewinnt ist das nicht ideal.


    aber wer weiß, vielleicht könnte man dann vermehrt darauf setzen, den kampf irgendwie durch eine dominante runde noch zu gewinnen, ohne aufs finish gehen zu müssen. weniger risiko und weniger finish?

    klingt irgendwie einleuchtend, ist aber spekulativ. könnte auch ein schreckgespenst sein.

    würde ich gerne mal im feldversuch sehen, wie man darauf reagiert - weils ja heute eigtl nicht um punkte sondern um runden geht, wärs ja in der tat "neu", wenn man einen kampf punktemäßig deutlich abstuft.

    dann muss man wie nach asiatischem modell den kampf als ganzen im blick haben

  8. #8
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    Zitat Zitat von bunsen Beitrag anzeigen
    aber wer weiß, vielleicht könnte man dann vermehrt darauf setzen, den kampf irgendwie durch eine dominante runde noch zu gewinnen, ohne aufs finish gehen zu müssen. weniger risiko und weniger finish?

    Wie kommt eine dominante Runde zustande? Gewöhnlich dadurch, dass ein Kämpfer besonders viel Schaden austeilt. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen Kampf vorzeitig zu gewinnen.
    Wenn Kämpfer A glaubt, Runde 1 und 2 knapp verloren zu haben, wird er ermutigt in Runde 3 balls-out zu gehen weil er weiß, dass er eine faire Chance auf ein 10-7 hat. Die ungebremste Aggression erhöht wiederum die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Endes, auf beiden Seiten.
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  9. #9
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    könnte doch sein, dass ein kämpfer die erste runde deutlich gewinnt, in den nächsten runden dann mit weniger risiko, im glauben die einen höheren punkte vorsprung aus der ersten mitnehmen zu können und eine der letzten beiden knapp gewonnen zu haben.

    aber mir ist der punkt eingefallen, als ich den text geschrieben hab. grundsätzlich wäre ich bereit so einiges zu opfern, und die marge der punktevergabe zu erhöhen. und wie gesagt, ist nur eine spekulation.

    ---
    wenn einer sich entzieht und gewissen fähigkeiten hat, kann auch ein gnadenlos zurücklegender gegner wenig ausrichten. das wäre ja dann eine neuheit, dass ein kämpfer nun evtl auf den gewinn der runden pfeift oder pfeifen kann. nach dem derzeitigen runden modell muss man dagegen natürlich jede runde gewinnen.

    vielleicht könnte man dann extra so kämpfen, dass man die erste deutlich gewinnt und dann ausnutzt, dass der gegner am ende so viel riskieren muss, dass man ihn leicht kontern kann. ... obwohl man das möglicherweise auch positiv bewerten könnte, als taktisches mittel, um dem gegner einen kampfstil aufzuzwingen.

    kp
    Geändert von bunsen (01.12.2010 um 16:50 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von El Guapo Beitrag anzeigen
    Würdest du mir zustimmen, dass es in 95% der Kämpfe leicht ist, einen Sieger zu bestimmen? Würdest du ferner zustimmen, dass ein genaueres Ergebnis ermittelt werden kann, wenn man das ganze Spektrum des vorhandenen Systems ausnutzt (sprich: nicht nur 10-9 und 10-8, sondern ruhig mal eine 10-5 bei pwnage vergeben)?
    Bei deutlicher Überlegenheit wird immer noch zu wenig 10-8 gegeben.
    Bei einem ausgeglichenen Kampf sollte man auch mal eine Runde unentschieden geben.
    Punkte für einzelne Aktionen (Takedowns etc.) zu geben, davon halt ich nichts. Man sollte alles als Ganzes sehen und auch bewerten.
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