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  1. #1
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    Standard Liegestütze als einzige Übung: sinnvoll oder nicht?

    Ich bin eher ein armchair-quarterback. Daher bevorzuge ich Übungen, die ich vorm PC-Monitor betreiben kann, ohne großen Zeit- und Materialaufwand.

    Liegestütze sind die logische Antwort. Carlos Newton (ex UFC-Champ im Mittelgewicht) erklärte seinen beeindruckenden Körperbau als Resultat von Liegestütze und Dips, nichts weiter.

    Nun in der Nähe des Monitors habe ich keine Möglichkeit, Dips zu üben, daher beschränke ich mich auf Liegestütze.

    Mein Trainingsplan:
    3-4 Mal pro Woche 300-400 Stück zu je 50 pro Set. Dabei mal die Arme eng beieinander (Bizeps und Trizeps), mal weit auseinander (Brust). Das betreibe ich seit einigen Monaten und kann eine deutliche Entwicklung im Muskelaufbau erkennen.

    -------------------------

    Bevor ich aber weitermache hätte ich gerne gewusst, ob das überhaupt sinnvoll ist, oder ich etwas ändern sollte? Gibt es noch mehr zu berücksichtigen (z.B. Protein-Präparate oder einfach Eiweiß essen vor den Übungen)?
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  2. #2
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    Dass Carlos Newton seinen Körper "nur" mit Dips und Liegestützen erschaffen hat, kann ich irgendwie nicht glauben. Dazu gehört meiner Meinung nach doch etwas mehr. Aber egal. Zuhause Liegestütze machen ist besser als gar nix. Ich muss dich aber etwas aufklären Liegestütze sind im Endeffekt nichts anderes als umgekehrtes Bankdrücken mit deinem eigenen Gewicht. Dabei kommen Brust-, Trizeps- und die vordere Schultermuskulatur ins Spiel, nicht aber der Bizeps. Mit dem Bizeps (Armbeuger) ziehst du etwas zu dir heran, mit dem Trizeps (Armstrecker) drückst du etwas von dir weg. Was den Abstand der Hände dabei angeht, geht die Belastung bei engem Abstand mehr auf den Trizeps, bei weitem mehr auf die Brust. Versprich dir aber nicht zuviel davon. Die Muskulatur passt sich nur der Belastung des Widerstandes (deinem Körpergewicht) an. Sobald sie das getan hat wird sie faul und hält nur noch das Trainingslevel, es sei denn du steigerst den Widerstand. Extra irgendwelche Präparate dafür einzunehmen halte ich aber für übertrieben und wär schade ums Geld. Dafür ist die Belastung einfach nicht groß genug. Eine normale Ernährung reicht dafür vollkommen aus; damit solltest du genug Nährstoffe zu dir nehmen können. Zusatzpräparate bringen nur was, wenn man im Sport körperlich bis zum Limit geht.

    Fazit: Liegestützen sind besser, als überhaupt nix zu machen. Mach weiter damit! Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen.
    Geändert von Frankenstier (01.05.2010 um 10:25 Uhr)
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  3. #3
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    Zitat Zitat von Frankenstier Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen.
    Ja, danke für die Infos. Ich dachte evtl. ein paar Eier zu essen vor dem Training wäre nicht schlecht. Den Widerstand kann man ja erhöhen durch die Anwinklung der Beine (sprich: je höher ich die Beine lege, z.B. auf die Couch, desto schwieriger die Liegestütze).

    Eine Frage noch: Ich mache die Sets immer sehr schnell, also für 50 Stück vielleicht eine Minute. Das ist doch ganz gut für Schnellkraft wie beim Badminton oder einfach bei einem Punch, oder? Ist weniger aber dafür langsamer besser?
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  4. #4
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    Eier sind nicht schlecht, aber Müsli mit Milch halt ich wegen der Kohlehydrate für besser. Aber nicht zu kurz vor dem Training, denn der Körper zieht das Blut, das du in der Muskulatur brauchst, primär zur Verdauung her. Am Besten 1 Stunde Pause lassen, zwischen Essen und Training.

    Je höher die Beine, umso schwieriger, richtig. Denn durch diese Veränderung, ändert sich die Belastung der Brustmuskulatur. Beine am Boden = untere Brustmuskulatur, Beine leicht erhöht (90° zu den Armen) = gesamte Brustmuskulatur, noch weiter erhöht = obere Brustmuskulatur.

    Bei der Geschwindigkeit kannst du ruhig variieren. Mal ein paar Wochen schnell ausführen, und dann zu langsam wechseln. Abwechslungen mag der Körper nicht, denn er muss darauf reagieren ... und das ist gut so.
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  5. #5
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    wieviele liegestütze schaffst du denn am stück?

    zur motivation kannste dir ja eine bestimmte marke vornehmen und über den trainingsstand hier berichten.

    wie er hier bspw.
    http://www.liegestuetze.de/blog/

  6. #6
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    Zitat Zitat von jkdo Beitrag anzeigen
    wieviele liegestütze schaffst du denn am stück?
    Ich habe angefangen mit 20, dann 30, dann 40 und jetzt 50. Ich würde auch mehr schaffen, nur halte ich das für kontraproduktiv.
    Ich mache lieber 6-8x 50 an einem Abend, als zu viele auf einmal und dann entsprechend weniger Wiederholungen. Ich nehme immer einen Wert, der angenehm und problemlos zu bewältigen ist.

    Vielleicht erhöhe ich demnächst auf 60 am Stück, eben immer so wie es angenehm ist.
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  7. #7
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    yo, ich denke das ist genau richtig so.

  8. #8
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    Kannst dir auch n Widerstandsgummiband holen, so mach ich das ganze immer, haut gut rein und damit kann man das Pensum intensiverieren wenn man schon ne bestimmte Menge explosiv schafft.

  9. #9
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    Zitat Zitat von LaVierda83 Beitrag anzeigen
    Kannst dir auch n Widerstandsgummiband holen, so mach ich das ganze immer, haut gut rein und damit kann man das Pensum intensiverieren wenn man schon ne bestimmte Menge explosiv schafft.
    Danke für die Info, gerade eins bestellt bei Ebay. Kostete nur 5 Euro.
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  10. #10
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    Ganz großen Trainingserfolg hatte ich mit:
    - Gewichtsweste bzw. Rucksack (mit alten Schulsachen als Inhalt bin ich glatt auf 15kg gekommen )
    - Medizin/Basketball

    Wenn du bei Liegestützen in einem Satz immer bis ganz ans Limit deiner Kraft gehen willst, kannst du das Oberkörper-Hochstemmen vereinfachen, wenn du auf die Knie gehst ("Damenliegestütz"), und zum Runterlassen wieder auf die Zehenspitzen wechselst.
    Du kannst nämlich höhere exzentrische Kraft (nachlassende = Runterlassen) aufbringen, als konzentrische Kraft (Widerstand überwindende = Hochdrücken).
    Eine Krafttrainingsmethode ist es, nach Ausschöpfung der konzentrischen Kraft dich auch noch auf der exzentrischen Ebene optimal auszupowern, um den Körper für einen Trainingsfortschritt noch weiter auszureizen.

    Wichtig: Wenn du mit höheren Widerständen/Gewichten arbeitest, sollte die exzentrische Phase nicht zu schnell erfolgen, da hier das Verletzungsrisiko relativ hoch ist.